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Der Drache spricht

Rundbrief des New Gaia Netzwerks

  • Herbst  2011
  • www.newgaianet.co.uk
  • Ausgabe Nummer 50

 

Wer hat behauptet, es würde einfach?

Wir haben weitere drei Monate mit Chaos, Unordnung, Herausforderung und Stress hinter uns. Ich glaube, das Hauptthema, das sich momentan durch unser aller Leben zieht, ist Stress. Und doch scheint am Ende des Tunnels ein Licht zu leuchten. Meine Lehrerin sagte immer: „Bist du sicher, dass das Licht am Ende des Tunnels kein Zug ist, der auf dich zufährt?“ Sie hatte immer einen wundervollen Sinn für Humor!

Die Wahrheit ist, dass wir – auch wenn wir ein bisschen damit kämpfen, alles zu erledigen, was wir immer schon erledigen mussten – Zeuge sind von großen Veränderungen in der Welt um uns herum und ebenfalls in der Welt, die von uns weiter entfernt ist. Nebenbei lernen wir, mit einem Regelwerk klarzukommen, dessen Regeln sich permanent verändern, und ganz tief in uns drin ist ein Gefühl, dass letztendlich alles in Ordnung sein wird.

Während einige glauben, dass die Erde ihre Achse verändert und die Pole wechseln, ist mein Gefühl, dass wir an einem Punkt angelangt sind, an dem wir am Gewohnten festhalten, während die Erde weiter wirbelt. Wir warten darauf, dass sie sich wieder beruhigt, bevor wir loslassen. Dann reißen wir uns los und stoßen einen tiefen Seufzer der Erleichterung aus, weil wir tatsächlich alles überlebt haben.

Ich habe das Empfinden, dass nichts mehr wirklich sicher ist. Der feste Untergrund, auf dem wir uns bewegen, könnte erschüttert werden und sich jeden Augenblick verändern. Freundschaften und Beziehungen scheinen sich in alarmierenden Zahlen zu wandeln und viele Menschen verlassen gemeinsam den Planeten.

An dieser Stelle möchte ich dich gerne wissen lassen, dass meine Freundin, Helferin und Stütze Sue Taylor - einige von euch standen in Kontakt mit ihr und/oder haben sie gekannt –– am Samstag, den 15. Oktober gestorben ist. Wir vermissen sie schrecklich, auch wenn ich weiß, dass sie mit als geistiges Wesen da ist - es ist halt schwierig, ein geistiges Wesen zu umarmen! Sie hat Korrektur gelesen, was ich geschrieben habe, bevor ich „Der Drache spricht“ versandt habe; solltest du mehr Schreibfehler finden und das Englisch schlechter sein als bisher, weißt du warum – möchte sich jemand für die Stelle bewerben?

Gaia (das Bewusstsein des Planeten Erde) hat immer gesagt, die größte Verschmutzung, mit der sie es hier auf dem Planeten zu tun hätte, seien die Gefühle Angst und Schuld. Sie sagt, diese Gefühle seien für sie energetisch sehr schwer umzuwandeln, mühevoller zu klären als ein verseuchter Fluss oder ausgelaufenes Öl im Meer. Wir vergessen immer, dass - so wie alles Energie ist - auch die Erde eine Form der Energie darstellt und dass deshalb – egal welche Energie wir erschaffen – diese sich auf ihre Energie auswirkt. Wie ich meine Freundin Sue, die von einer Energieform in eine andere Art der Energieform gegangen ist, die ich nicht so wirklich sehen und berühren kann, aber immer noch manchmal spüren kann.

Die Erde fühlt all unsere Emotionen. Den Umgang mit unseren Gefühlen Angst und Schuld findet sie am schwersten. Natürlich scheint es im Augenblick so zu sein, als lebten wir in einer Suppe, die ganz speziell aus Angst gemacht wurde. Es fühlt sich so an, als wäre Angst in der Luft, die wir einatmen, bei all den Veränderungen, die global geschehen - die Euro-Krise, die Bankenkrise, die Börsenkrise sowie andere Krisen, die davon abhängen, wo du lebst und was deine eigene, persönliche Situation ist. Manche erfahren die Krise in ihrer Beziehung, haben finanzielle Krisen oder sind gleich gar verschuldet, andere erleben die Krise am Arbeitsplatz und in ihren Verantwortungsbereichen oder haben momentan innerliche, persönliche Krisen. Krise – das scheint ein weltweites Phänomen zu sein.

Auf einem Planeten in der Krise zu leben, hilft uns nicht gerade weiter in Bezug auf unsere eigene Wahrnehmung von Stress oder Angst und Sorge. Wir haben sowieso die Tendenz, uns darin zu verfangen, auch wenn wir die Wahrheit vielleicht kennen. Es ist schwer zu glauben, dass alles eine Illusion ist, wenn du darin lebst. Ich denke, dass wir mit unserer Angst nicht zur Verbesserung der Angst auf dem Planeten beitragen - wahrscheinlich legen die meisten von uns noch etwas oben drauf.

Ich habe es schon oft auf diesen Seiten geschrieben: wir sind „Lichtarbeiter“. Es ist an der Zeit, tatsächlich „Licht“ zu erarbeiten (im englischen Text steht hier „light“ - das Wortspiel geht im Deutschen leider verloren, denn „light“ bedeutet „Licht“ UND „leicht“ – also nicht nur „Licht“ zu erarbeiten, sondern auch „leicht“ zu arbeiten!!!). Es ist schwierig, sich nicht in der Angst zu verfangen, und wir möchten nicht „vortäuschen“, dass wir keine Angst haben, nicht unruhig und besorgt wären und Stress haben. Wie wäre es, wenn wir die Wahl treffen würden, die Energie, in der wir uns befinden, zu ändern. Wie wäre es, wenn wir morgens aufwachen und anstatt uns zu sorgen, wie wir alles, was erledigt werden muss, schaffen sollen, beschließen würden, ein bisschen Magie in unseren Tag zu bringen. Das bedeutet nicht, dass die Aufgaben nicht erledigt werden würden, sondern, dass wir uns und der Welt sagen, dass wir die Energie dieses Tages verändern werden. Wir würden uns darauf ausrichten, etwas Magisches zu kreieren, statt Angst vor einer Menge Arbeit zu haben. Etwas Magisches erschaffen, kann alles sein – einen besonderen Freund anrufen und sich zwanzig Minuten Zeit nehmen, um ihm sprechen; für dich selbst einen Blumenstrauß kaufen und ihn auf den Tisch stellen; dein Lieblingsparfüm benutzen, obwohl du gar nicht aus dem Haus gehst; einfach aus Freude einen Kuchen backen; eine halbe Stunde hinaus in die Natur gehen; Sport treiben, auch wenn du das normalerweise an einem anderen Tag machst. Die Liste ist endlos.

Wenn du im Laufe des Tages unerwartet Rechnungen erhältst und keine Ahnung hast, wie du sie zahlen kannst – dann setz dich einfach einen Moment hin, und denke an das, was du im Leben hast und wofür du dankbar bist, anstatt in Angst, Furcht und Sorge zu gehen. Vielleicht ist es nichts Großes oder Weltbewegendes, aber ich bin mir sicher, dir fällt etwas ein, wofür du dankbar bist. Damit zeigst du dir selbst und der Welt, dass du deine Energie veränderst. Statt dich in Angst und Sorge zu verfangen, hast du deine Energie in Dankbarkeit verwandelt.

Wenn es auf deine Wäsche regnet, dein Chef tobt oder der Zug, mit dem du fahren möchtest, ausfällt, wende dich an deine unsichtbare Unterstützung. Wir denken immer, wir müssten alles selbst machen. Ich habe einmal um Hilfe gebeten, als ich in Verwaltungsarbeit ertrank. Da kam Sue vorbei, klopfte mir auf die Schulter, nahm mir alles ab und sagte: „Nun kannst du mit dem, was wichtig ist, weitermachen.“ Bitte um Hilfe. Ich erinnere mich daran, dass ich mal einen Anschlussflug kriegen musste und mein Flugzeug hatte Heathrow mit einiger Verspätung verlassen. Mir war klar, dass ich meinen Anschlussflug nicht schaffen würde und ich fühlte Panik in mir aufsteigen. Ich erinnerte mich daran, meine Seele um Hilfe zu bitten. Ich verbrachte den ganzen Flug damit, zu versuchen ruhig zu bleiben, und vertraute darauf, dass meine Seele alles im Griff hat. Als wir dann gelandet waren, stellte ich fest, dass ich auf die andere Seite eines extrem großen Flughafens musste, so dass die Panik wieder überhand nahm. Ich rannte, so lange bis ich atemlos und einer Ohnmacht nahe war. Als ich das Abflug- Gate erreichte, wurde mir gesagt, dass es keinen Grund gegeben hätte zu rennen, denn das Flugzeug hatte sehr viel Verspätung und ich jede Menge Zeit. Obwohl ich meine Seele um Hilfe gebeten hatte, hab ich nicht vertraut, dass ich diese Hilfe auch bekommen würde. Wann werde ich das nur lernen?

Wir haben jede Menge Hilfe, aber die Tendenz zu denken, dass die Helfer nicht veranlassen können, dass Anschlussflüge Verspätung haben, oder dabei helfen können, Rechnungen zu bezahlen oder Waschmaschinen zu reparieren. Ich denke, es ist an der Zeit, dass wir dieser Hilfe eine Chance geben. Wir sind Lichtarbeiter; das bedeutet, dass wir hier sind, um Licht in der Dunkelheit zu verankern. Und ich denke, das bedeutet, wir sollen es jetzt tun – warum warten? Es gibt genug Dunkelheit, die mich zum Handeln anspornt. Das heißt nicht, dass ich künftig an Straßenecken stehe, um Licht in den Erdboden zu verankern, ich ersetze keine Straßenlaterne. Aber es bedeutet, dass ich die Verantwortung für meine eigenen Gefühle übernehme, und wenn ich das Gefühl habe, sie tragen zu planetarer Furcht, Schuld oder Schmerz bei, dann werde ich mich bewusst bemühen, diese Energie zu verändern und ein bisschen Licht in die Situation hineinzubringen. Ich bemühe mich, die Energie zu verändern.

Ich kann das nur für mich tun, ich kann es nicht für dich tun. Aber wenn wir uns alle bemühen … - und manchmal ist es anstrengend, vor allem wenn wir das Gefühl haben, dass die Dinge, die uns Sorgen machen, wirklich real sind, - wenn wir uns alle größtmöglich bemühen! So wie die Kraft eines Gebetes: Wenn in einer Gruppe gebetet wird – das ist erwiesen – ist das Gebet viel kraftvoller als das Gebet einer einzigen Person. Ich glaube, wenn wir uns alle darum bemühen, unsere Energie zu verändern, ist das kraftvoller und die Erde könnte ihre Veränderungen sanfter, friedvoller und angenehmer vollziehen.

Veränderung ist unvermeidbar, sie kommt, sie beschleunigt sich mit jedem Tag, mit jeder Woche, mit jedem Monat. Lasst uns versuchen, die Veränderungen als angenehm zu erleben, indem wir uns mit dem Fluss des Planeten bewegen. Lasst uns tun, was immer wir tun können, um zu helfen - deshalb haben wir zu dieser Zeit inkarniert, und um andere daran zu erinnern, dass wir die Kraft und Stärke besitzen und die Wahl haben, unsere Energie zu verändern, so dass wir uns nicht mehr in das Angstprogramm einklinken, sondern auf die Kanäle schalten, auf denen es um Dankbarkeit, Liebe, Magie und Freude geht.

Alles Liebe für dich, worin immer dich gerade befindest – Patricia Angove

 

  

 

 

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